Wir gelangen ins Training und ich ahne schon, was für ein Gefühlschaos sich intern ereignen wird. Als ich meine Trainingspartner sehe strahlend neue Gürtel tragen regt sich Neid, Ärger und Missgunst in mir. Ich mag es ihnen ja wirklich gönnen die Gurtprüfung bestanden zu haben. Ich möchte es ihnen wirklich gerne gönnen. Ich gratuliere ihnen,„Vom nicht gut genug sein“ weiterlesen
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Vom Benennen und Aufgeben
Ich mag es nicht Menschen Narzissten zu nennen. Es fühlt sich an, als würde ich jemanden in aller Vielfalt seines Seins auf einen Aspekt dessen reduzieren und danach verurteilen. Es ist ein Urteil, ein Stempel, eine Abschreibung. Durchaus gibt es Menschen mit narzisstischen Neigungen mit denen sich ein Umgang finden lässt oder Menschen mit –„Vom Benennen und Aufgeben“ weiterlesen
Von nichts Bestimmtem und einer dieser Phasen
Es ist wieder einer dieser Phasen. Einer dieser Zeiträume in dem wir erschöpft im Bett liegen bleiben könnten, aber die Öde des wach herumliegen nicht mehr ertragen, in der der ganze Körper leise vor sich hin schmerzt, in der alles mehr reizt, mehr triggert, mehr anspannt, mehr verwirrt, mehr ärgert. Dazu kommen unbestimmte, unbestimmbare körperliche„Von nichts Bestimmtem und einer dieser Phasen“ weiterlesen
Von ‚falschen‘ und Bauch-Gefühlen
Ein schweres Gefühl ergreift mich. Etwas ist falsch. Etwas ist nicht gut und falsch. Aber was ist es?
Wir haben sehr lange gelernt nicht unserem Bauchgefühl zu vertrauen. Haben gelernt, dass wenn es keinen objektiv benennbaren Grund dafür gäbe sich unwohl zu fühlen, dann sei dieses Gefühl unangebracht oder krankheitsbeding und man solle es überwinden.